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Performance
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André Ruschkowski


Otherland


Otherland

André Ruschkowski: OTHERLAND
Multimedia-Performance mit Tapes, Percussion, Schlagzeug, Tanz, Licht, Video und Live-Elektronik.

Die Multimedia-Performance OTHERLAND greift einen der zentralen Mythen des Cyberspace auf: die Relativität von Realität und ihrer Simulation im Computer.
Jeder kann heute die Erfahrung machen, daß die im Computer erzeugten künstlichen Welten nicht nur immer "realistischer" werden, sondern auch von der Wirklichkeit immer schwieriger zu unterscheiden sind. Diese Entwicklung verändert ebenso schleichend wie kontinuierlich unser Realitätsbewußtsein: die physisch wahrnehmbare Außenwelt wird mehr und mehr zum bloßen Bestandteil medialer Simulationen. Handlungen auf verschiedenen Realitätsebenen der künstlichen Welt verweben sich im Lauf der Zeit zunehmend mit der unmittelbaren Realität und auch persönliche Erfahrungen beziehen sich in wachsendem Maße auf mediale Ereignisse selbst. Diese Relativität und gegenseitige Bedingtheit von physischer Realität und ihrer Simulation im Computer bildet den künstlerischen Ausgangspunkt für die Multimedia-Performance OTHERLAND.
Im Zusammenwirken von im Computer graduell veränderten Originalklängen, live-musikalischen Aktionen (Schlagzeug und Percussion), Mikrofoneinspielungen von verschiedenen Plätzen in Salzburg, die durch Live-Elektronik unmittelbar modifiziert werden, tänzerischen Aktionen, die sich durch eine spezielle Choreographie mit musikalischen Aktionen besonders innig vermischen, sowie der projizierten Video-Ebene (auch hier reale und computergenerierte Bilder im Video-Schnittcomputer modifiziert und neu synthetisiert) entsteht ein dichtes Geflecht aus realen und virtuellen Schichten akustischer und visueller Gegenwart sowie deren Simulation: Präludium - Les pas intérieurs - Interludium 1 - Cento - Interludium 2 - Arara - Interludium 3 - Arion - Interludium 4 - Doxa - Postludium.


Erstaufführung am 15. Mai 1999, 21.00 Uhr, Salzburg, Orchesterhaus, Yamahasaal
(Festival Aspekte 99)

Mitwirkende:

Arabella Lorenz: Perkussion, Schlagzeug, Tanz
Donna Jewell: Tanz, Perkussion
Ruth Derschmidt: Choreographie

Arteom Denissov: Tontechnik, Live-Elektronik
Andreas Greiml: Lichtregie
André Ruschkowski: Live-Elektronik, Klang- und Videoregie

Arabella Lorenz

Arabella Lorenz

Donna Jewell

Donna Jewell

Ruschkowski und Burns

André Ruschkowski (li.) und der Pianist Jeffrey Burns im Gespräch nach der Aufführung

 


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